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Osteopathie

Die WHO stuft die Osteopathie als traditionelle Medizin oder auch als sogenannte komplementär Medizin oder alternative Medizin ein.

Osteopathie ist eine manuelle Therapie, welche auf  Andrew Taylor Still (1828-1954) zurückzuführen ist. Der Osteopath sucht die Gesundheit im Menschen, also die Ressourcen, die es dem Patienten ermöglichen, aus sich selber heraus zu gesunden. Hierzu nutzt der Osteopath die Kenntnisse der Anatomie und ausführliche palpatorische Diagnostik um blockierte Faktoren aufzuspüren und durch manuelle Behandlungen zu beseitigen. Die dadurch erfolgte neu Ausrichtung des Körpers soll dem Menschen zu einem neuen Wohlbefinden im weitesten Sinne, einschließlich der psychischen, emotionalen und geistigen Gesundheit verhelfen.

Der Körper ist eine Funktionseinheit.

Körper, Geist und Seele stehen in einem ständigen Austausch. Eine gegenseitige Beeinflussung der Systeme untereinander ist die Idee, die hinter dieser Aussage steckt. Alle Systeme (hierzu gehören Knochen, Muskulatur, Faszien, Gefäße, innere Organe, Nerven, Lymphsystem etc.) haben eine Eigenbeweglichkeit (Motilität) und werden gleichzeitig auch von der Beweglichkeit der anderen Organe beeinflusst Hinzu kommt, dass die Systeme weiterhin durch Aktivität wie Atmung und Bewegung des Menschen beeinflusst werden. Ein nicht gut funktionierendes Organ wie bei Erkrankungen der Asthma oder chronische Magenschleimhautentzündung hat Einfluss auf die Strukturen in seiner näheren Umgebung. Da liegt es nahe, dass der Patient evtl. unter wiederkehrenden Kopfschmerzen oder Schluckbeschwerden leidet.

Bewegung

Die Flüssigkeiten im Körper sind zum Beispiel an unserem Stoffwechsel, den Austausch von Nährstoffen und dem Transport von Sauerstoff beteiligt. Hier sind gemeint die Blut, Lymphe und Liquor (Gehirnwasser). Diese Flüssigkeiten halten unseren Körper in einem guten Fluss. Blockaden führen zu einer Unterversorgung in der Region "das Feld wird nicht bewässert". Müdigkeit und Erschöpfung  aufgrund schlechter Versorgung durch gestörten Fluss der Flüssigkeiten können die Folge sein.

 

Funktion bestimmt die Körperstruktur und umgekehrt.

Ein Ausdauer Sportler benötig Kraft und Energie. Durch wiederkehrende Übungen entwickelt er eine stärkere Muskulatur und für die Energieversorgung wird die Herz- und Lungenkapazität vergrößert.

Bei einem Armbruch und darauf folgendem Gipsverband, passt sich das Gewebe an. Der Arm ruht, Muskulatur erschlafft.

 

Der Körper besitzt Kräfte zur Selbstregulation. (Selbstheilung)

Der Körper ist in der Lage Einwirkungen auf den Organismus und der Psyche bis zu einem gewissen Grad selbst wieder auszugleichen. Bei dauerhafter Belastung wie z. B. Fehlernährung oder Fehlstellungen werden sich in späterer Zeit Einschränkungen zeigen.

 

Grenzen der Osteopathie

Bei schweren Erkrankungen wie Krebs, Infektionserkrankungen und akuten psychiatrischen Erkrankungen ist die Osteopathie nicht indiziert.

Kontakt

Telefon: 0201 9229514

EMail: anja(at)praxis-noak.de

Termine nach Vereinbarung